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12 Stunden Wanderung

Rund ums Ermstal

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Am Samstag, dem 30. August, führte die Ortsgruppe Metzingen des Schwäbischen Albvereins eine 12 Stunden-Wanderung durch. Wurde das Wetter in den vorangegangen Tagen noch eindeutig vom Regen dominiert, so hatte die Wandergruppe am Samstag den Wettergott auf ihrer Seite. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen begrüßte Christine Benzinger, die Organisatorin des Wandermarathons, insgesamt 41 Teilnehmerinnen und Teinehmer auf dem Metzinger Forsthof. Pünktlich um 8:00 Uhr startete die Gruppe. Angeführt von Gerd Maier, der ein zügiges Tempo vorlegte, führte die erste Wanderetappe durch den Metzinger Forst und weiter zum Glemser Stausee. Von dort ging es am Grasberg und Gutenberg bergauf zum oberen Stausee und weiter entlang der Kante des Albtraufs zum Rossfeld. Für die Anstrengungen des Aufstiegs auf die Albhochfläche wurde die Wanderschar ‒ bei klarer Sicht ‒ mit fantastischen Ausblicken weit hinaus ins Albvorland belohnt.
 
Die Mittagspause fand in den Räumlichkeiten des Segelfliegervereins Rossfeld statt. Fleißige Helfer hatten die zügige Ausgabe des warmen Leberkäses bereits vorbereitet, so dass nach einer knappen Stunde die Wanderschar gestärkt und erholt ihren Weg fortsetzen konnte. Die nächsten Ziele waren der Fohlenhof, der Rutschenfelsen und der Parkplatz auf Eppenzill, wo eine kurze Pause mit frischen Getränken vorgesehen war. Der Hannerfelsen oberhalb von Bad Urach war das nächste Ziel, bevor es von dort aus wieder hinunter ins Ermstal ging. Im Seltbach-haus der Naturfreunde Bad Urachs erwartete die Wanderer Kaffee und Hefekranz, aber auch belegte „Weckle“ und vor allem frische Getränke, damit die Körper der Wanderer beim weiteren Marsch über die notwendige Flüssigkeit verfügen konnte.
 
Auf der letzten Etappe der Wanderung wurde Bad Urach durchquert und auf der anderen Hangseite des Ermstals der Weg nach Dettingen zur Buchhalde und wieder hoch zum Sattelbogen fortgesetzt. Von dort aus ging es über Kappishäusern in Richtung Metzingen, den Weinberg in Neuhausen hinunter und auf direktem Weg zurück zum Forsthof. Mit etwas Verspätung traf die Wandergruppe beim letzten Schimmer des Tageslichts zwar müde und erschöpft, aber überaus glücklich und stolz über das Geleistete, dort ein. Am Forsthof wartete das Helferteam bereits mit einer heißen Gulaschsuppe auf die Wanderer.
 
39 Wanderer haben die Gesamtstrecke von ca. 44 km bravourös gemeistert. So mancher Teilnehmer bzw. Teilnehmerin nahm noch die eine oder andere schmerzliche Erfahrung an diesen wunderschönen Tag mit, in Form oder Gestalt von etlichen Blasen an den Füßen. Trotzdem waren alle rundum zufrieden mit der wunderschönen Wegstrecke, der guten und reichhaltigen Verpflegung, der guten Organisation aber vor allem mit dem perfekten Wanderwetter. Die Organisatoren Christine Benzinger und Gerd Maier freuen sich schon heute darauf, auch im kommenden Jahr wieder eine ebenso große Zahl an Wanderbegeisterten zur nächsten 12 Stunden-Wanderung auf einer neuen Strecke in vergleichbarer Qualität begleiten zu dürfen.

Bericht von

Bild des Benutzers Christine Freyer
Telefon:
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