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Albvereins-Senioren wandern zur Märzenbecherblüte

Ein Ausflug zu den Märzenbechern

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Das Eselsburger Tal liegt in einem 318 ha großen Naturschutzgebiet auf der Ostalb bzw. Fränkischen Alb. Das Tal ist ein Relikt aus der Eiszeit.

Die dort jedes Jahr blühenden Märzenbecher waren das Ziel einer Seniorenwanderung, perfekt organisiert von Horst und Uschi Groh vom Schwäbischen Albverein Metzingen.

Die nächsten nach den Schneeglöckchen blühenden Frühlingsboten, die  Märzenbecher, blühen an den Hängen der Brenz, die in weiten Mäandern durch das Tal fließt, bis sie nach 55 km in die Donau mündet.

Neben vielen Vogelarten, Blütenpflanzen und Farnen wurden auch in der Brenz wieder Biber angesiedelt, erkennbar an vielen gefällten und angefressenen Bäumen.

Start der Wanderung war der Falkenstein, urkundlich 1160 bereits erwähnt, als Burg bzw. Schloss mit einer langen Geschichte von Besitzer-wechseln und Zerstörungen. Erhalten geblieben ist bis heute u.a. ein zweigeschossiger Gewölbekeller/Saal, mit spät gotischem Kreuzrippengewölbe, der für Festlichkeiten genutzt wird.

Heute befindet sich auf dem Falkenstein ein großes Hofgut mit Bio-Landwirtschaft.

Von dem Felsvorsprung bietet sich ein großartiger Blick ins Tal in beide Richtungen, Dohlen kreisen um die Felsen und nisten in den Felslöchern.

Durch die noch nicht belaubten Laubmischwälder ist bereits von hier aus ein schöner Blick auf die Hänge mit den großen weißen Blütenflächen der Märzenbecher möglich.

Nach dem Abstieg ins Tal ging die Wanderung talaufwärts, nun mit Blick von unten auf die großen Blütenflächen, Gelegenheit für die Handy- und Fotobesitzer die Blütenpracht im Bild festzuhalten.

Auffallend sind hier die sehr großen Blüten im Vergleich zum Wolfstal.

An einer ehemaligen Mühle führte eine Brücke auf die andere Seite der Brenz, wo an einem Rastplatz eine Vesperpause eingelegt wurde.

Der weitere Weg führte flussabwärts bis zum angenehmen Anstieg auf den Buigen, einem ca. 50m hohen und 3km langen Hügel der parallel zum Tal liegt. Hier fanden sich einzeln und in Gruppen viele Leberblümchen, mit ihrem leuchtenden Blau ein schöner Kontrast zu der sonst noch unbelebten Natur.

Vom Buigen bietet sich ein schöner Blick ins Tal, hinüber zur Siedlung Eselsburg und talabwärts bis nach Herbrechtingen.

Der Buigenwall, ein Relikt aus der Hallstattzeit – 750-450 v. Chr. - ist noch gut erkennbar, der ursprünglich davor liegende 4m breite Graben ist nicht mehr richtig erkennbar.

Die weitere Wanderung ging auf dem Buigen entlang mit Abstieg am Ortsrand von  Herbrechtingen, wo der Bus die Wanderer wieder aufnahm und zur Einkehr ins Hotel Mohren in Niederstotzingen-Stetten o.L. brachte.

Nach abschließendem Essen fuhr mit dem Bus eine zufriedene Wandergruppe nach einem schönen praktisch regenfreien Tag wieder nach Hause.

Bericht von

Bild des Benutzers Walter Ruchay
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