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Museumswanderung: Alltagsleben in Sumelocenna (Rottenburg)

Auf den Spuren der Römer

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Zu der bisher mehr als 20 Jahre traditionellen Museums-Wanderung hatte nunmehr die Ortsgruppe Metzingen des Schwäbischen Albvereins nach Rottenburg eingeladen.

Bei Sonnenschein und wolkenlosem Himmel, aber empfindlicher Kälte, erreichte die Gruppe vom Rottenburger Bahnhof aus am Stadtgraben entlang ihr Hauptziel des Wandersonntags, das 1992 eröffnete Römische Stadtmuseum. Bei einer Führung fanden hier die originalen Gegenstände und die Rekonstruktionen baulicher Anlagen (z.B. öffentliche Toilette) aus den archäologischen Grabungen an einem Stadtausschnitt der römischen Siedlung SUMELOCENNA (90 bis 260 n. Chr.) und die zugehörigen textlichen und grafischen Erläuterungen reges Interesse sowie Lob für Konzeption und Gestaltung des Museums. Zusätzlich konnte das römische Bad unter dem Eugen-Bolz-Gymnasium besichtigt werden.

Der anschließende Weg zur Mittagsrast in einem historischen Gasthof im Ortsteil Ehingen ergab die Möglichkeit zur Begegnung mit einigen der zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Dazu gehörten das eindrucksvolle Gebäudeensemble des Bischöflichen Ordinariats der Diözese Rottenburg-Stuttgart aus Bischofspalais (erbaut 1657 / 58 als Schloss des Landeshauptmannes der vorderösterreichischen Grafschaft Hohenberg und ab 1661 für 110 Jahre Jesuitenkollegium), neuem Verwaltungstrakt und historischem Rohrhalder Hof. Der Dom St. Martin, der Marktbrunnen mit Figuren der Habsburger vorderösterreichischen Landesherren des 15. Jahrhunderts in der Brunnensäule, Rathaus, ehemaliger Standort des Geburtshauses von Sebastian Blau, Hospital zum Heiligen Geist, Obere Brücke und das älteste Haus Rottenburgs, das Nonnenhaus von 1440, vermittelten weitere Eindrücke.

Schließlich bot die St. Morizkirche Ehingen noch einen besonderen kunsthistorischen Genuss: den Freskenzyklus am Obergaden (oberster Wandabschnitt des Mittelschiffes) und die Säulenfresken aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts!

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