Fehlermeldung

Notice: Undefined offset: 1 in counter_get_browser() (Zeile 78 von /mnt/web120/e3/84/51937284/htdocs/Albverein-DE/sites/all/modules/counter/counter.lib.inc).

Seniorenwanderung Hülben - Buckleter kap - Uracher Höllenlöcher

Eine Rundwanderung am Albtrauf

Kategorie:

Bei deutlich kühlerem Wetter, nach schönen vorsommerlichen Tagen, war die Albhochfläche bei Hülben das Ziel einer Seniorenwanderung des Metzinger Albvereins.

Hans und Inge Bader hatten einen schönen Rundkurs mit Start und Ziel am westlichen Ortsrand von Hülben vorbereitet.

Mit dem Lied DER MAI IST GEKOMMEN wurde die Gruppe auf die Jahreszeit eingestimmt.

Der Ort Hülben ist relativ spät als Ortsteil von Dettingen entstanden, der Name geht zurück auf Hüle, einer Wassersammelstelle auf einem wasser-undurchlässigen Vulkanpfropf.

Erste Erwähnung in Urkunden des Klosters Zwiefalten um 1400 mit nur ca. 40 Einwohnern.

Zunächst ohne eigenen Friedhof, es gibt deshalb aus dieser Zeit heute noch einen alten Verbindungsweg Hülben Dettingen mit der Bezeichnung Totensteige.

Heute ist Hülben eine selbständige Gemeinde mit ca. 2800 Einwohnern.

 

Durch das Gewann Dürrloh führte der Wanderweg am Etzenberg entlang zum Buckleten Kapf mit schöner Aussicht über die Siedlung Buchhalde, Dettingen und das Ermstal abwärts bis Metzingen.

Der anfänglich leichte Nieselregen brachte neben der verschlechterten Sicht auch eine spürbare Abkühlung, was die gute Stimmung aber nicht beeinträchtigte.

Pfingstnelken am Wegrand wie auch manch andere seltene Pflanzen wurden bewundert.

Eine Hinweistafel auf einen Bannwaldbereich erinnerte an frühere Gepflogenheiten, als Siedlungsbereiche auf z.B. Mühlen gebannt waren, dort also mahlen lassen mussten, was einerseits der Auslastung diente aber auch für diese eine Monopolstellung bedeutete.

 

Von besonderem Interesse waren die am Weg liegenden Höllenlöcher, über Jahrtausende talwärts langsam fortschreitende Erdbewegungen, verursacht durch einen tieferliegenden instabilen Untergrund, so dass es in geologisch/erdgeschichtlichen Zeiträumen immer wieder zu Felsstürzen ins Tal der Erms kommt.

Es war sehr eindrucksvoll die tiefen, teilweise begehbaren Spalten vom Grund der Spalten her zu betrachten.

Im weiteren Verlauf der Wanderung gab es jetzt u.a. am Nägelesfels eindrucksvolle Blicke über das Ermstal hinüber zum Freibad, Jugendherberge, Hohenurach und der gesamten südlichen Talseite.

Der weitere Weg führte entlang am Rutschenwald zurück zum Parkplatz am südwestlichen Ortsrand von Hülben.

Mit der Einkehr in Grabenstetten war der Wandertag beendet.

Bericht von

Bild des Benutzers Walter Ruchay
Telefon:
E-Mail: