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Wanderung in Bad Urach

In Bad Urachs Höll

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Da das Gute so nahe liegt, machte sich der Metzinger Albverein zur Maiwanderung nach Bad Urach auf. Zum Glück hatte der regenreiche Mai ein Einsehen und zeigte die Begrenztheit mancher Wetter-App auf. Trocken bliebs, auch wenn der Untergrund rutschig von den Güssen des Vortages war. So herrschte im Maisental mächtiger Dampf, als man zum Hohenurach hinauf schnaufte. Das alt ehrwürdige Gemäuer lud zu einer Rast ein. Eine erste Stärkung und geheimnisvolle Ausblicke ins weite Rund. Der Nebel auf der Hochfläche zog schon nach oben; gute Wetteraussichten. Wer dachte, man habe es nun höhenmäßig, der täuschte sich jedoch. Nach einem kurzen Bergab, zog sich der ansteigende, rutschige Waldweg doch bis zum Eppenzillfels in die Länge. Auch wenn er nicht deutlich zu sehen war, der Uracher Wasserfall war von hier aus nicht zu überhören. Ein lautes Rauschen ließ erahnen, wo er sich befinden muss. Von den Rutschenfelsen dann der phantastische Blick zurück auf den Aufstiegsweg. Gut gestärkt startete man später von der Rohrauer Hütte zur zweiten Halbzeit. Über Fohlenhof und Gütersteiner Wasserfälle gelangte man zum absoluten Tief- respektive Höhepunkt: In die Höll am Fuße der Rutschen. Verwunschen muteten die vermoosten Geröllhalden an, durchstanden von zahllosen leuchtenden Nachviolen. Ein landschaftliches Kleinod. Wenig weiter nicht minder prächtig der allseits bekannte Wasserfall. Doch über die Höll diskutierte man noch lange: So müsste doch das Paradies aussehen; zumindest das der Wandersleute.